Buch Brazilian Jiu Jitsu Globetrotter zu verschenken

Zu verschenken an jemanden, der inspiriert werden möchte. Ein Exemplar von The Brazilian Jiu Jitsu Globetrotter von Christian Graugart. Christian reiste um die Welt um Jiu Jitsu zu trainieren und erlebte allerlei wilde Dinge. Wer Interesse hat schreibt eine Mail über das Kontaktformular. Die Losefee entscheidet dann. Viel Glück, oss!


Ab sofort wieder normaler Trainingsbetrieb

Die knapp zweiwöchige Pause ist vorüber und es darf wieder nach Herzenslust BJJ bei uns trainiert werden. Der Trainingsplan ist wie immer normal gültig: Montag 18-19 Uhr nogi, 19-20:30 BJJ, Mittwoch 19-20:30 BJJ, Freitag 18-19:30 BJJ und danach open mat. Wir sehen uns also ab 18 Uhr zum BJJ.

Kurze Info für Anfänger und Interessierte im Schnelldurchlauf:

  • es kommen häufig Fragen, wann man vorbei kommen sollte, könnte, müsste… die beste Zeit ist immer jetzt oder zum nächstgelegenen Zeitpunkt. Generell ist es immer möglich einfach so ins Training reinzuhopsen.
  • „Hilfe, ich kann nix, soll ich warten?“ – Nix können ist am Anfang normal. Aber Du musst den Schritt machen und beginnen. Warten ist ne dumme Idee, wenn man neugierig auf einen Sport ist. Wir helfen Dir, keine Sorge.
  • „Welche Ausrüstung brauche ich?“ – Deine Sporttasche sollte aus etwas zu trinken, Duschzeug und ein paar Socken oder Flip Flops bestehen. Das ist das Minimale, das du mitbringen solltest. Leih-Gis können wir Dir für die ersten Male gerne geben. Die brauchst du auch nicht mit nach Hause nehmen und waschen, das machen wir selbst für unsere Neulinge. Die Flip Flops brauchst du, wenn du während des Trainings die Matte verlassen willst (Toilette, kurz kotzen, bisschen heimlich weinen in der Umkleide).
  • Unsere Gruppe ist stark gemischt – es gibt für alle Größen und Zusammensetzungen von Fettgewebe-Knochen-Apparaten einen passenden Deckel. Bei uns trainieren Frauen und Männer zusammen, von 18 bis 47, groß, klein, schwer und leicht. Erfahrungslevel von „gerade angefangen“ bis über 5 Jahre im Sport. Du bist also auf keinen Fall allein in deinem Sein.

Komm vorbei, verliebe auch Du Dich in BJJ.


Besuch aus Singapur – BJJ verbindet

Müssen wir mal ganz kurz erzählen: heute hatten wir wieder Besuch aus der Ferne. Luke aus Singapur bereist Europa und wollte dringend mal ne Runde in Heidelberg rollen. Kein Ding bei uns, wir haben gerne Gäste! Gute Reise!


Robert aus Kanada auf Durchreise bei uns

Heute hatten wir weitgereisten Besuch aus Kanada. Rob ist auf Globetrotter-Weltreise und hat uns einen Besuch abgestattet. Am Mittwoch reist er weiter Richtung Osten und erlebt dort hoffentlich neue, aufregende Dinge! Wenn ihr mal auf Reisen seid, kommt einfach vorbei zum Training. Wir freuen uns!


Jiu Jitsu lügt nicht

BJJ lügt nicht, leider, könnte man meinen. Es gibt viele verschiedene Kampfsportarten, die es dem Ausübenden erlaubt, sich ganz einfach in seiner Soße wohlzufühlen. Da geht man dann mal hin und macht 5 halbwegs ordentliche Judorollen, unterhält sich ein bisschen, 3 Handhebel und ein paar Schläge gegen Pratzen. Die fehlende Form der direkten Auseinandersetzung gibt einem ein bestimmtes Wohlgefühl, dass man mit sich nach Hause tragen kann.

Beim Brazilian Jiu Jitsu ist es leider zum Glück anders, und das stellt auch wohl eine der größten Hürden für die Trainierenden dar. Bei uns gibt es 50% der Zeit Sparring. Nicht allzu ungewöhnlich, einige in der Gegend sparren weniger, aber bei uns gehört das eben dazu. Und da kommt der casus knacktus. Sobald das Sparring los geht, geht es lediglich darum zu zeigen, was man bereits erlernt hat und wie man mit dem anderen und vor allem mit sich selbst umgeht. Man wird quasi blank gezogen und muss sich ohne angezogene Handbremse zeigen. Bist du heute scheisse, dann merken das deine Partner. Hast du wenig Zeit und Energie investiert, dann kommt das in genau diesen ca. 45 Minuten zu Tage. Die sich zeigende Herausforderung ist für uns Sportler dabei ganz unterschiedlich. Die Blau-, Lila- und weiteren Gurte haben bereits eine andere Trainingsmentalität gewonnen, ihnen geht es um Entwicklung, Verausgabung, gezieltes Training. Für viele Neulinge aber geht es um: wer tapped wen, wer tapped mich, wen kann ich tappen? Da aber ein Neuling noch wenig Übersicht und Erfahrung hat, wird es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit darauf hinaus laufen, dass er selbst oft am schlechteren Ende einer Sparringsrunde ist. Erstens ist das aus Erfahrung normal und zweitens ist das auch völlig okay. Die Problematik ist dabei die Erwartungshaltung von Weißgurten. Wir haben Leute gesehen, die sich nach wenigen Trainingseinheiten nicht wieder haben blicken lassen, denn man wurde ja andauernd getapped und man hatte nie eine Chance. Offensichtlich ist das so, denn viele die sich auf der Matte tummeln tragen vielleicht den gleichen, weißen Gürtel, haben aber viel mehr Zeit und Energie investiert. Ein Weißgurt tummelt sich in der Regel 2-3 Jahre in dieser Kategorie, bevor er graduiert wird. 2-3 Jahre, 3x pro Woche á mindestens 90 Minuten. Wie man sieht: alles ganz normal. Nur fürs Ego leider nicht so sehr verträglich.

Es wird häufig geschrieben: lass dein Ego an der Tür wenn du rein kommst. Aber das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Dadurch, dass wir im Oktober mit vielen neuen, begeisterten Menschen angefangen haben zu trainieren, zeigt sich folgende Entwicklung. Es gibt die Leute, die die Arschbacken zusammen gekniffen haben und durch die harte Anfangszeit gegangen sind. Die haben nun ungefähr ein halbes Jahr Training auf der Habenseite. Diese Leute sagen selbst: „ich merke, da passiert was.“. Diese Leute werden weniger gesweept, bekommen weniger submissions ab, können sich gegen pure Neulinge auf einmal recht unproblematisch im Sparring verhalten und diese kontrollieren. Sie sehen ihren eigenen Progress, der offenkundig da ist, auch wenn es viel Energie und Zeit gekostet hat. Und dann gibt es die, die nach wenigen Trainingseinheiten und vielen Wochen meinen, sie hätten es nicht drauf. Verglichen mit den anderen Teamkameraden, die vielleicht zur gleichen Zeit anfingen, aber viel mehr trainiert haben. Klar klafft die Schere der Progression auseinander nach 6 Monaten, ungeachtet von persönlicher Begabung.

Steckt den Kopf nicht in den Sand. Jiu Jitsu ist sehr kompliziert, sehr tiefgehend und es erfordert Durchhaltevermögen. Niemand mag es, jede Woche eingetütet zu werden, aber das ist eben das, was es im BJJ ist. Am Anfang steht man am Ende der Nahrungskette und „darf“ viel „lernen“. Nach einigen Monaten sieht es dann anders aus. Plötzlich sieht man, dass man sich entwickelt hat. Investiert die Energie und die Zeit, wenn ihr Freude an diesem Sport findet. Denn von einmal Training pro Woche passiert im Jiu Jitsu ziemlich wenig. Geht zu 3 Trainingssessions, testet euch, schaut was mit euch geschieht. Interessiert euch, seid neugierig, fragt Fragen. Trefft neue Leute, rollt mit allem und jedem und drillt Positionen. Erwartet, dass sich harte Arbeit auszahlt. Denn das ist der springende Punkt. Nicht nur im Jiu Jitsu, aber ganz besonders auch hier.

Oss!


Heute 31.5. und Freitag 2.6. regulär Training

Die Baumaßnahme in der Halle wurde erfolgreich beendet. Am heutigen Mittwoch und am kommenden Freitag findet das Training regulär statt. Danach schließt die Stadt alle Sportstätten in Heidelberg für die gesamten Pfingstferien. Unsere Sportler können derweil in der SRH bei Team Choco Heidelberg trainieren. Bei Fragen meldet euch telefonisch bei Ben (unter Kontakt).


Grandios gelaufen: BJJ Seminar mit Douglas Mayer

Am gestrigen Samstag fand bei uns das BJJ Seminar mit Professor Douglas Mayer statt. Von 12 bis 15:30 brachte Douglas uns seine Version des DeLaRiva Spiels mit, was uns viele Einblicke ermöglichte. Die gezeigten Details bei diesen Bewegungen waren aufschlussreich und schlichtweg fantastisch. Die Rückmeldungen unserer Sportler waren durchweg positiv. „Gut aufbereitet, vor allem sinnvoll und nachvollziehbar“. Andere freuten sich über die neuen, kleinen Feinheiten, die man von bereits bekannten Bewegungen sehen konnte. Zum großen Finale gab es noch eine Rollsession, in der jeder einmal erfahren durfte, wie groß die Unterschiede zwischen blue und purple belts zu einem gestandenen black belt sind. Sehr beeindruckend!

Douglas wird wieder kommen in diesem Jahr. Wir werden euch rechtzeitig informieren.

Bedanken möchten wir uns bei allen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung in Form von Kuchen, Obst und sonstigen Leckereien. Oss!